Beitrag von Thorsten(ForEverFortöng)

Thorsten(ForEverFortöng) schrieb am 12.01.2007 in unser Gästebuch folgende schönen Zeilen:

 

Liebe Fortuna-Brötchen-Freunde,
hier mal zwei Erklärungsversuche aus dem Fortuna DiFo, die versuchen, zu erläutern, warum das Fortuna Brötchen eigentlich Fortuna Brötchen heisst:

1)
der WDR hat mal folgendes erklärt :

1933 (ob es da schon Schokoküsse gab?) soll ein Düsseleldorfer Fussballclub unerwartet Deutscher Meister geworden sein.

Da es so unerwartet kam ,haben die verantwortlichen keine Feier geplant und es musste alles sehr kurzfristig organisiert werden. Belegte Brötchen ging nicht weil keine Zeit war. Also hat man halt kurzer hand das Fortuna Brötchen erfunden.

p.s
Das gab es wirklich so beim WDR!!!!
(post von Meik Gahlmann aus dem DiFo)

Und jetzt der nächste Ansatz:

Meine persönliche Legende zum Thema ist die folgende:

Das Fortuna-Brötchen (= ein stinknormales Brötchen wird aufgeschnitten, ein oder gar zwei Negerküsse werden auf die Unterseite gelegt, dann wird die Oberseite aufgelegt und die beiden Hälfte fest zusammengedrückt, sodass sich die Küsse in eine feiste Masse verwandeln) wurde erfunden an einem Büdchen am Lichtplätzchen, und zwar um die Zeit des ersten Aufstiegs (1967) herum. Die Idee soll ein Schüler des Rethel-Gymnasiums (jibbet auch schon lang niet mehr) gehabt haben, der sich in der Bäckerei auf der Flurstraße ein Brötchen ohne alles kaufte, am besagten Büdchen einen Negerkuss erwarb und diesen zum Entsetzen der Kumpels mit dem Brötchen verschmolz. Er selbst sei vom Wohlgeschmack der Sache selbst überrascht gewesen und habe die Kollegen probieren lassen. Die waren ebenfalls angetan, und am folgenden Tag aßen sie dasselbe. Da sie große Fortuna-Fans waren, nannten sie die Erfindung „Fortuna-Brötchen“. Das sprach sich einerseits unter den Mitschülern und andererseits unter den fans rum, und so kam es, dass in ganz Düsseldorf an den Büdchen und bei den Bäckern nach Fortuna-Brötchen verlangt wurde. Der erste Fortuna-Brötchen-Esser hieß, so berichtet man, übrigens Jürgen und war auch ein ganz begabter Bassist in einer bekannten Schülerband.

Wie gesagt: Iss ne Legende…
(post von Fortuna_Broetchen aus dem DiFo)

Ansonsten sehr schön, daß es auch solche Seiten noch gibt. Denn wenn man heutzutage in einer Bäckerei ein Fortuna Brötchen bestellt, wird man meistens ziemlich fragend angeguckt, so nach dem Motto: was will der???
Abgesehen davon sind die meisten ja gar nicht mehr in der Lage, ein solches herzustellen, da sie keine Schokoküsse vorrätig haben!

Und zum Ende noch ein Anruf an alle Freunde der Fortuna und solche, die es noch werden wollen:
um den Aufstieg 2007 zu realisieren brauchen wir JEDE Stimme und ne Menge an support. Also Jungs und Mädels, erst ein Fortuna Brötchen zur Stärkung und dann ab zum Spiel die Jungs supporten.

In diesem Sinne…Gruss aus Düseldorf
Thorsten

One Comment

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  1. Mein Vater ist Düsseldorfer und 1940 geboren. In seiner Kindheit gab es keine Fortunabrötchen. Mein ältester Bruder ist 1970 geboren und zu seiner Zeit gab es Fortunabrötchen. Ich bin also gewillt eher der Legende zu glauben als dem WDR.
    LG
    Dominik

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